SHT Heiztechnik aus Salzburg

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29.11.17

Was kostet uns das Heizen wirklich?

Erneuerbare Energie ist neben seiner ökologischen Sinnhaftigkeit auch eine günstige und sichere Alternative zu den fossilen Energieträgern.

Eine kürzlich veröffentlichte Studie der TU Wien basiert auf realistischen Annahmen. Studienautor Dr. Lukas Kranzl von der TU Wien: "In allen untersuchten Gebäuden können erneuerbare Heizsysteme wettbewerbsfähige Lösungen darstellen."

 

Hier die Details:

Einfamilienhäuser im unsanierten Bestand haben einen hohen Energiebedarf. Für diese Objekte stellen Stückholzheizungen das günstigste Energieversorgungssystem dar. Erdgas, Öl und Pelletheizungen weisen kaum Unterschiede bei den Heizkosten auf. Wärmepumpen sind in diesem Bereich wenig geeignte, weil ihre Effizienz in unsanierten Gebäuden aufgrund der hohen erforderlichen Heizwassertemperaturen niedrig ist.

Auch im sanierten Einfamilienhaus weisen Stückholzheizungen die niedrigsten Gesamtkosten auf. Danach folgen Erdgas, Pellets, Luftwärmepumpen und Öl. Die Unterschiede sind auch in diesem Fall nicht sehr ausgeprägt. Etwas höhere Kosten weisen aufgrund der Investitionen Erdwärmepumpen auf.

Ein neu errichtetes Einfamilienhaus, das gemäß Bauordnung in Niedrigenergiebauweise errichtet wird, weist die niedrigsten Heizkosten auf. Die Unterschiede bei den Heizkosten der unterschiedlichen Systeme sind gering.

Für Mehrfamilienhäuser, egal ob thermisch saniert oder nicht, zeigen sich klare Kostenvorteile für Hackschnitzel- und Pelletheizungen.
 


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Hier geht's zur gesamten Studie.

 


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